Dorit
Baumeister

Ihre Kandidatin zur Oberbürgermeisterwahl
am 6. September in hoyerswerda

Wahlprogramm

Hoyerswerda –
Stadt im Aufbruch

Unsere Verantwortung | Unsere historische Chance

Die sieben Kernthemen meines Wahlprogramms stehen für siebenmal Aufbruch. Siebenmal Aufbruch, um unsere regionale und städtische Zukunft zu meistern. Siebenmal Aufbruch, um die Kompetenzen unserer Bürger zu mobilisieren. Siebenmal Aufbruch, um Hoyerswerda in eine selbstbewusste Vorreiter-Stadt der Lausitz zu verwandeln.

Meine Mitstreiter*innen und ich wollen auf dieser Grundlage ein einheitliches städtisches Handeln erzeugen. Verwaltung, kommunale Organe und Einrichtungen, Stadtrat und Bürger*innen arbeiten offen und konstruktiv miteinander. Strategisch gebildete wie angepasste Strukturen sichern die Umsetzung. Die Einnahme einer Vorreiterrolle sichert die Zukunftsfähigkeit Hoyerswerdas.

Ich möchte Sie herzlich einladen und ermutigen, uns dabei zu unterstützen.

Mein Wahlprogramm ist auch in sorbischer Sprache (PDF) sowie einfacher Sprache (PDF) verfügbar.

1. Aufbruch zur

Unternehmer/innen-Stadt

Wir nutzen die neuen Rahmenbedingungen des Strukturwandels für eine strategisch ausgerichtete, wirtschaftliche Entwicklung. Wir verstärken deutlich den Fokus auf unsere lokale Wirtschaft und sichern ihre Einbindung in die Strukturwandelprojekte. Wir setzen auf Nachhaltigkeit, Innovation und Technologien von Morgen.
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1. Unternehmer/innen-Stadt

Wir nutzen die neuen Rahmenbedingungen des Strukturwandels für eine strategisch ausgerichtete, wirtschaftliche Entwicklung. Wir verstärken deutlich den Fokus auf unsere lokale Wirtschaft und sichern ihre Einbindung in die Strukturwandelprojekte. Wir setzen auf Nachhaltigkeit, Innovation und Technologien von Morgen.

Regional:

  • Wir agieren als starker Akteur in der Lausitzrunde und bringen uns mit eigenen Vorstellungen zu neuen Entwicklungen und Möglichkeiten maßgeblich mit ein. Die Runde stimmt sich zu den großen Feldern der Zukunft ab: Wirtschaft, Infrastruktur Verkehr, Wissenschaft & Forschung, Bildung und Kultur...
  • Wir unterstützen aktiv die Entwicklung des „Industriepark Schwarze Pumpe“, welcher als industrieller Wachstumskern im Strukturwandel definiert wurde. Wir stellen uns dafür als verlässlicher Kooperationspartner mit dem Zweckverband „Industriepark Schwarze Pumpe“ auf. Unsere historische Verbindung nutzen wir für eine gemeinsame, länderübergreifende Stärkung der Wirtschaftsregion Lausitz. Für die Sicherung und den Ausbau von Arbeitsplätzen, auch für Bürger*innen aus Hoyerswerda.

Lokal:

  • Wir verstärken personell die städtische Wirtschaftsförderung, nur so können die lokalen und regionalen Aufgaben im Zuge des Strukturwandels bewältigt werden.
  • Ein starker Fokus liegt auf der Bestandspflege und begleitenden Unterstützung lokaler Unternehmen. Wir sichern ihre Einbindung in die Strukturwandelprojekte.
  • Die Wirtschaftsförderung sorgt in Abstimmung mit lokalen Akteuren für eine strategische Aufstellung und Schaffung erforderlicher Voraussetzungen für Neuansiedlungen. Dabei setzt sie gezielt auf nachhaltige Zukunftstechnologien und der Schaffung neuer Wertschöpfungsketten in enger Kooperation mit Stadtmarketing und Citymanagement.
  • Wir unterstützen das erfolgreiche kommunale Wirtschaftsmodell (SWH Städtische Wirtschaftsbetriebe Hoyerswerda).
  • Wir unterstützen das Strukturwandelprojekt „Zentrum Bauen & Wohnen“ und dessen Ansiedlung im Industriegebiet Zeißig. Traditionell sind wir die Fachleute für industrielle Bauweisen. Den neuen Herausforderungen entsprechend, werden wir dieses Erbe wiederbeleben. Ziel - innovatives Bauen für die Zukunft. Ein Exportschlager für die ganze Welt.
  • Wir prüfen die vorhandene Fernwärme-Infrastruktur für Biotechnologien und Landwirtschaft nutzbar zu machen und überregional zu vermarkten. Ein neuer Industriezweig für Hoyerswerda.
  • Für uns ist die Kreativwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und eine Bereicherung für unser Stadtleben. Deswegen werden wir die Ansiedlungen neuer kreativwirtschaftlicher Ideen, wie in den geplanten Energiehöfen in Knappenrode unterstützen. Darüber hinaus muss das von uns angestrebte neue Stadt-, Lebens- und Arbeitsumfeld für kleine und große Unternehmerideen attraktiv gestaltet werden.
  • Wir wollen die Alleinstellungsmarke „Sorbische Kultur“ überregional etablieren. Aus unserer Mitte heraus sorbische Formate erarbeiten, die zeitgemäß, wirtschaftlich, bereichernd für Hoyerswerda sind und integrieren sie dauerhaft in unser Stadtleben.

Die Lausitzrunde vertritt ca. 1 Million Lausitzer*innen durch ihre kommunalen Vertreter der sächsischen und brandenburgischen Lausitz. Sie stimmt sich zu den Herausforderungen des Strukturwandels ab. Sie führt den Dialog mit Land, Bund und EU, um die Zukunft der Lausitz mit konkreten Vorstellungen aktiv mitzusteuern und gestaltet diesen Prozess transparent für die Lausitzer Bürger*innen. Als zentrales Ziel strebt sie die Einrichtung eines Sonderstatus für die Lausitz als „Europäische Modellregion für den Strukturwandel“ an.

www.lausitzrunde.de

Seit April 2014 existiert eine Kooperationsvereinbarung zwischen der ASG Spremberg mbH, der Stadt Spremberg, der Gemeinde Spreetal und der Stadt Hoyerswerda.

Diese Kooperationsvereinbarung gilt es zu revitalisieren und im Zusammenhang mit den Maßnahmen des anstehenden Strukturwandels fortzuschreiben. Mit der geplanten Stationierung des REAL-LABORS Wasserstoff-Speicherkraftwerk im „Industriepark Schwarze Pumpe“ ergeben sich flächendeckende, wirtschaftliche, infrastrukturelle Anwendungen in der Region. Eine innovative Neuausrichtung, die die Stadt Hoyerswerda mit regionaler Verantwortung rege unterstützt und dadurch auch die Einbindung der lokalen Wirtschaft mit sichert.

www.zv-isp.de

www.asg-spremberg.de

Der Standort Hoyerswerda ist verbunden mit der erstmaligen Einführung und technologischen Anwendung der industriellen Bauweise Mitte der 50er Jahre in der ehemaligen DDR. Das „Zentrum für Bauen & Wohnen“ greift diese Tradition neu auf und führt sie mit hohem Innovationsgehalt wieder ein. Flexible „BAURAUMWERK“ – Module stehen für hochwertigen, bezahlbaren Wohnraum. Sie lassen sich bedarfsgerecht kombinieren, sind rückstandslos rückbaubar, transportfähig und wiederverwendbar. Durch innovative Verwertung von Recyclingstoffen in Kombination mit intelligenter Energieerzeugung, - speicherung und -versorgung sind sie ökologische Vertreter der Zukunft. Durch einen hohen Vorfertigungsgrad, eine intelligente Produktions- und Zulieferlogistik Vorort (Neuansiedlung IG Zeißig) sowie eine digitale Vertriebsform mit Online Konfigurator lassen sich die Fertigungskosten deutlich reduzieren. Die Entwicklung und Realisierung dieses innovativen Systembaus erfolgt im Verbund von kleinen und mittelständischen Lausitzer Unternehmen mit Vertretern aus Forschung und Wissenschaft.

Wir verfügen über großflächige „Brachen“-Landschaften in Folge von Rückbau. Im Untergrund befindet sich eine intakte Infrastruktur von Fernwärmekanälen, welche auch perspektivisch bei einer erforderlichen dezentralen Heizwärmeversorgung der Stadt mit genutzt werden können. Diesen Vorteil gilt es zu nutzen, zum Beispiel für die Betreibung von Gewächshäusern, um unser Gemüse regional zu erzeugen und zu vertreiben.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft steht in Sachsen für rund 30.000 Arbeitsplätze im Ländlichen Raum. Dazu zählen zum Beispiel die Branchen: Design Wirtschaft, Kunsthandwerk, Kunstmarkt, Software / Game Industrie, Werbemarkt, Buchmarkt, Musikwirtschaft etc.

Unser Standort verfügt über sehr gute Faktoren für eine Ansiedlung aus diesem kleinteiligen Wirtschaftsbereich: wir verfügen über bezahlbare Wohn- und Gewerberäume, über eine gute Infrastruktur im Bildungs- Sozial-, Kultur-, Sportbereich, wir sind umgeben von einer phantastischen Seenlandschaft, wir gelten als potenzieller Gestaltungsraum mit hohen Innovationsgrad im Zuge des Strukturwandels.

www.kreatives-sachsen.de

Diese zusätzliche Chance liegt in der Herausbildung der Alleinstellungsmarke „sorbische Kultur“ als zeitgemäßes Format: junge Fashion Mode, modernes Kunsthandwerk, innovative Gastro-Betriebe mit sorbischer Küche, junge Musik- und Filmkultur etc.

2. Aufbruch zur

innovativen Lebens-Stadt

Hoyerswerda als Stadt besticht durch seine überraschende Vielfalt. Wir streben eine modellhafte städtebauliche Entwicklung zur modernen, sozialen, grünen Wohn-, Arbeits-und Lebensstadt an. Vielfalt und Qualität machen Hoyerswerda attraktiv für Zuzug.
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2. innovative Lebens-Stadt

Hoyerswerda als Stadt besticht durch seine überraschende Vielfalt. Wir streben eine modellhafte städtebauliche Entwicklung zur modernen, sozialen, grünen Wohn-, Arbeits- und Lebensstadt an. Vielfalt und Qualität machen Hoyerswerda attraktiv für Zuzug.

  • Die städtebauliche Entwicklung enthält enormes Potential für eine nachhaltige und deutlich erfolgreichere Standortaufwertung als bisher. Diese Vielfalt Hoyerswerdas, die kleinteilige Altstadt, die moderne Neustadt und die ländlich und industriell geprägten Ortsteile muss man als unser großes Pfund nutzen.
  • Die Energiewende ist so zu vollziehen, dass wir eine klimaneutrale und kostenoptimierte Wärme- und Stromversorgung zur Verfügung haben. Das schafft zukünftige Versorgungssicherheit für Hoyerswerda.
  • Die Innenstadtlage Alt- und Neustadt wird städtebaulich anspruchsvoll und funktional abwechslungsreich zu einer urbanen Stadtmitte entwickelt.
  • Ein wichtiges Ziel ist die stadträumliche Anbindung des Scheibe-Sees an die Neustadt. Die Einwerbung einer Landesgartenschau könnte hierfür eine wertvolle Unterstützung darstellen. Hoyerswerda wird zur Stadt am See.
  • Seit 2007 existiert ein Masterplan der TU Dresden „Neue Freiräume Hoyerswerda“. Diesen wollen wir mit dem aktuellen Stand abgleichen, fortschreiben und konsequenter umsetzen.
  • Wir streben die Ausweitung des Citymanagements auf die zentrale Neustadt an und arbeiten mit dem Stadtmarketing zusammen. Wir möchten damit die positiven Erfahrungen aus der Altstadtbelebung übergreifend anwenden.
  • Wir werben aktiv um Rückkehrer und Zuzügler. Mit der Vermarktung unserer vorhandenen Bandbreite, den angestrebten Entwicklungen erzeugen wir eine positive Willkommenskultur.
  • Die rückläufige Belegung der Kleingartenanlagen ist auch eine stadtplanerische Herausforderung. Zur Findung von Lösungsansätzen übernehmen wir die Moderation.

Die städtebauliche Entwicklung gehört zu den Hauptaufgaben einer Verwaltung. Die Stadt Hoyerswerda mit Ihren Ortsteilen und der geplanten Erweiterung am Scheibe-See bietet unglaubliches Potential für eine facettenreiche, innovative und nachhaltige Weiterentwicklung. Die Stadtverwaltung hat die Aufgabe, diesen Prozess mittel- und langfristig mit vielen Partnern, bürgerbeteiligt vorzudenken und strategisch voran zu treiben. Es sind die Chancen, die Qualitäten, die Funktionalitäten im Überblick, optimal herauszuarbeiten. Die Lebensqualität der Bevölkerung, das Gemeinwohl ist dabei in den Vordergrund zu stellen. Wir brauchen eine gemeinsam getragene Vorstellung von unserer zukünftigen Stadt, durch die wir stolz flanieren und die eine hohe Anziehungskraft auf neue Mitbürger*innen ausstrahlt.

Das Zentrum einer Stadt ist die Visitenkarte. Wir verfügen sogar über zwei Zentren mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen, mit erheblichen Lücken und viel brach liegendem Gestaltungsraum dazwischen. Hier besteht großer Handlungsbedarf mit besonderer Verantwortung. Eine urbane Wohlfühl-Stadtmitte fördert entscheidend die Identifikation mit der eigenen Stadt. Für eine deutlich gestärkte, die Möglichkeiten und Potentiale ausnutzende Perspektive ist die Anwendung bewährter Planungsinstrumente unabdinglich. Ein Architektur- und Städtebauwettbewerb bildet die Basis für eine strategische, erfolgreiche Entwicklung. Damit gelingt der Abgleich verschiedener Interessen und Ideen mit der Verantwortung für das Gemeinwohl. Ziel ist eine urbane Mitte, welche die beiden „Charaktere“ mit ihren jeweiligen Vorzügen miteinander verbindet, städtebaulich, funktional und mental.

Das Leitkonzept „Neue Freiräume Hoyerswerda“ wurde 2007 durch die TU Dresden im Auftrag der Stadt Hoyerswerda erstellt. Im Anschluss erfolgte die Aufnahme als Handlungskonzept in die integrierte Stadtentwicklungsplanung per Stadtratsbeschluss im Jahr 2008. Das Konzept beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung einer Freiraum-, Landschafts- und Grünanlagenstruktur im Zusammenhang mit den Folgen des Schrumpfungsprozesses.

www.hoyerswerda.de/integrierte-stadtentwicklungskonzept

3. Aufbruch zur

Mobilitäts-Stadt

Hoyerswerda braucht eine effiziente Vernetzung mit den Ballungsräumen Dresden, Cottbus und dem Umland. Deswegen fördern wir den nachhaltigen und klimaneutralen Ausbau der verkehrstechnischen Infrastruktur.
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3. Mobilitäts-Stadt

Hoyerswerda braucht eine effiziente Vernetzung mit den Ballungsräumen Dresden, Cottbus und dem Umland. Deswegen fördern wir den nachhaltigen und klimaneutralen Ausbau der verkehrstechnischen Infrastruktur.

  • Wir möchten eine gut getaktete ÖPNV Organisation zur Vernetzung: Ortsteile – Umland – Hoyerswerda. Wenn das ÖPNV Streckennetz ausgebaut wird, die Taktzeiten sich verdichten, wenn Fahrradtrassen durch die ganze Stadt bis weit hinein ins Umland führen, wird der öffentliche Nahverkehr eine ernstzunehmende Alternative.
  • Wir prüfen und entwickeln HY Sondertarife, innerhalb des Verkehrsverbundes Oberelbe für den Stadtverkehr ÖPNV (z. B. Sozialtickets).
  • Wir unterstützen aktiv die Umsetzung die im regionalen Verbund geplanten Lausitzer Verkehrsprojekte.
  • Wir unterstützen die bürgerschaftliche Idee, die städtische Fahrrad-Infrastruktur auch als touristische Marke auszubauen und diese aus Hoyerswerda heraus in das touristische Umland einzubinden.
  • Wir setzen uns für eine Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum ein.

Auf Hoyerswerda bezogen ist der Ausbau der Regionalbahnstrecken, die Anbindung an die S-Bahn-Strecke S7 vorgesehen, beides führt zur regelmäßigen Anbindung an die Ballungsräume Dresden und Cottbus und zur besseren Vernetzung der Region Lausitz. Geplant ist auch der dreispurige Straßenausbau der B97 zwischen Cottbus und Dresden.

4. Aufbruch zur

Lern-Stadt

Hoyerswerda besitzt eine ungewöhnlich starke Kita-, Schul- und Bildungslandschaft, die weit ins Umland hineinwirkt. Hoyerswerda positioniert sich bewusst als der Bildungsstandort für die Region. Bei uns finden junge Familien die beste Bildung für ihre Kinder.
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4. Lern-Stadt

Hoyerswerda besitzt eine ungewöhnlich starke Kita-, Schul- und Bildungslandschaft, die weit ins Umland hineinwirkt. Hoyerswerda positioniert sich bewusst als der Bildungsstandort für die Region. Bei uns finden junge Familien die beste Bildung für ihre Kinder.

Konzeptionell ist die Gründung und Ansiedlung eines Satellitencampus der TU Dresden mit Fachrichtung IT am Standort Scheibe See, als großes Strukturwandelprojekt geplant. Ca. 3000 nationale und internationale Studenten*innen sollen relevante und attraktive IT-Themen wie z. B. Robotik, Digital Reality, Energie- und Medizininformatik vermittelt bekommen. Die Einrichtung von Anwendungstestzentren und Inkubatoren (Unterstützung Gründerszene) sind ebenfalls vorgesehen.

Die leistungsfähige Landschaft von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen gilt es zu sichern und zukunftsgewandt weiter zu auszubauen. Das „Handlungskonzept Bildung“ der Stadt Hoyerswerda bildet dafür die erfolgreiche Grundlage, es ist regelmäßig fortzuschreiben. In diesem Zusammenhang ist die Aufnahme der Inhalte und Ziele des „Nationalen Aktionsplan-Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im „Handlungskonzept Bildung“ zu prüfen. Es geht um die strukturelle Verankerung der globalen Themen der Zukunft: Digitalisierung, Klimawandel, Armutsbekämpfung… als bewusstseinsbildende Lerninhalte in allen Bildungsbereichen.

www.hoyerswerda.de/handlungskonzept-bildung

www.bne-portal.de/nationaler-aktionsplan

Freie Träger sorgen mit viel Engagement und Kompetenz für eine großartige Ergänzung der etablierten Bildungslandschaft in unserer Stadt mit zusätzlichen Lernformaten: wie z. B. das Partnerprojekt (Lessing-Gymnasium und Kulturfabrik) „Kulturschule“ oder das Projekt Witaj-Sprachzentrum etc.

www.kulturundschule-hoyerswerda.de

www.witaj-sprachzentrum.de

5. Aufbruch zur

Sport-, Kultur- und Sozial-Stadt

Hoyerswerda besitzt bereits eine großartige Sport-, Kultur- und Soziallandschaft. Diese Vielfalt werden wir gemeinsam mit den Vereinen und Akteuren weiter gestalten und sichern. Sie sind die stärksten Botschafter für unsere lebendige, weltoffene Stadt, unsere beste Werbung.
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5. Sport-, Kultur- und Sozial-Stadt

Hoyerswerda besitzt bereits eine großartige Sport-, Kultur- und Soziallandschaft. Diese Vielfalt werden wir gemeinsam mit den Vereinen und Akteuren weiter gestalten und sichern. Sie sind die stärksten Botschafter für unsere lebendige, weltoffene Stadt, unsere beste Werbung.

  • Wir schaffen einen vollzeitbeschäftigten Ansprechpartner für Sport, Kultur und Soziales in der Stadtverwaltung als effiziente Schnittstelle.
  • Wir nutzen die Erfahrungen der engagierten, professionellen Akteure und beziehen sie aktiv bei der Fortschreibung der jeweiligen Entwicklungspläne mit ein.
  • Wir befürworten die Idee der Zookultur GmbH für ein „Vereinskompetenz-Zentrum“. Ein Zentrum zur Unterstützung, Schulung und Verjüngung der Vereine.
  • Wie vernetzen Kultur- und Sportangebote mit der touristischen Infrastruktur des Lausitzer Seenlands.
  • Wir sichern die Vielfalt der Angebote der Kita- und Hortstruktur in Hoyerswerda.
  • Wir schaffen Angebote für Menschen in prekären Situationen.

Die unglaublich vielseitige, große Sport- und Kulturlandschaft sowie das bürgerschaftlich-soziale Engagement, bestehend aus freien und kommunalen Trägern und Initiativen soll weiter gestärkt und unterstützt werden. Das Büro als zentraler Ansprechpartner, fungiert für die Akteure als Schnittstelle mit der Verwaltung und dem Stadtmarketing, es koordiniert Veranstaltungen, fungiert als Datenbank für Fördertöpfe, Kontakte und Termine, berät fachlich den Bürgermeister, ist beteiligt an der Fortschreibung der Sport- und Kulturentwicklungspläne.

Hier können sich Vereine und deren Vorstände fortbilden und damit ihre Zukunft besser sichern: Schulungen zum Vereinsrecht, Arbeitsrecht, Marketing, Buchhaltung, Fundraising, Fördermittelbeantragung etc.

www.hoywoy-stories.de/vereinskompetenzzentrum

Die reichhaltigen, überregional wirksamen Angebote gilt es unterstützend über das Stadtmarketing im Lausitzer Seenland zu vermarkten und zu vernetzen. Sie sind Botschafter für eine lebendige, kreative weltoffene Stadt und prägen entscheidend das Image der Stadt mit.

Das Leben in prekären Verhältnissen bedeutet oft auch den unfreiwilligen Ausschluss von kulturellen Angeboten. Wir wollen prüfen, ob die Stadt Hoyerswerda für Bezieher von Sozialleistungen ein eigenes Bildungs- und Teilhabeticket auflegen kann, das zum Beispiel vergünstigte Museums- und Zoobesuche und (Weiter-) Bildungsangebote für betroffene Eltern und Kinder oder die Teilnahme an Vereins- und Freizeitaktivitäten ermöglicht.

6. Aufbruch zur

solidarischen Nachbar-Stadt

Wir stellen uns verstärkt unserer Verantwortung als Mittelzentrum für die Umlandgemeinden, handeln abgestimmt und gemeinsam bei der Durchsetzung und Förderung von regional bedeutsamen Zukunftsprojekten und Aufgaben und bündeln unsere Ressourcen.
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6. solidarische Nachbar-Stadt

Wir stellen uns verstärkt unserer Verantwortung für die Umlandgemeinden, handeln abgestimmt und gemeinsam bei der Durchsetzung und Förderung von regional bedeutsamen Zukunftsprojekten und Aufgaben und bündeln unsere Ressourcen.

  • Wir sorgen für die Sicherung wichtiger regionaler Infrastrukturen für das Umland; wie medizinische Versorgung, soziale Einrichtungen, Bildung, Handel, Kultur, Sport etc.
  • Wir regen ein „Nachbarschaftsnetzwerk“ mit den Umlandgemeinden an. Es gilt unsere Kräfte zu bündeln, regionale Herausforderungen können wir gewinnbringender gemeinsam schultern und deutlich besser durchsetzen. Dazu zählen u.a. die Bereiche Wirtschafts-, Tourismus- und Verkehrsinfrastrukturförderung. Auch die Schaffung qualifizierter Verwaltungsvereinbarungen zur gegenseitigen Unterstützung sollten geprüft werden.
  • Wir entwickeln gemeinsam mit den Gemeinden Spreetal und Lohsa den Scheibe-See zum zentralen und verbindenden Naherholungs-, Tourismus- und Innovationsstandort. Wir gleichen den „Masterplan Scheibe-See“ mit den Strukturwandelprojekten ab und forcieren eine Umsetzung im Verbund.

Der „Masterplan zur Entwicklung von Nachnutzungsschwerpunkten am Scheibe-See“ vom Dezember 2015 ist mit den aktuellen Entwicklungen der Strukturwandelprojekte in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Spreetal und Lohsa abzugleichen. Wir verfolgen eine konsequente Umsetzung mit den Gemeinden und den weiteren Partnern, wie LMBV, Zweckverband Lausitzer Seenland etc.

www.hoyerswerda.de/scheibe-see

www.zweckverband-lss.de

7. Aufbruch zur

zivilgesellschaftlichen Mitmach-Stadt

Unsere größte Wertschätzung gilt dem zivilgesellschaftlichen Engagement in Hoyerswerda. Wir sind beeindruckt über die vielen Gruppen, Initiativen, Vereine, Einzelpersonen. Bürger*innen wollen mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Das ist die Basis einer vitalen Stadtgesellschaft.
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7. zivilgesellschaftliche Mitmach-Stadt

Unsere größte Wertschätzung gilt dem zivilgesellschaftlichen Engagement in Hoyerswerda. Wir sind beeindruckt über die vielen Gruppen, Initiativen, Vereine, Einzelpersonen. Bürger*innen wollen mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Das ist die Basis einer vitalen Stadtgesellschaft.

  • Wir legen frühzeitige, motivierende Formate der Bürgerbeteiligung zur Mitgestaltung an.
  • Wir schaffen eine transparente Informationspolitik zu relevanten Vorhaben. Dadurch ist jeder Bürger eingeladen zu einem sachkundigen, offenen Dialog.
  • Wir werden den bundesweit preisprämierten Bürgerhaushalt weiterführen und weiter gestalten!
  • Wir führen Projekte zur politisch-historischen Bildung und aktiven Prävention gegen rechte Ideologie wie das Schülerprojekt „Wider das Vergessen“ fort.
  • Wir nutzen den digitalen Fortschritt, um die Verwaltung schrittweise nach dem Prinzip von „Open Government“ umzubauen und verbinden dies mit dem Prinzip der „Think Tanks“ auf allen kommunalen Handlungsfeldern. Die Beziehung von Bürgerschaft und Verwaltung wird so auf eine qualitativ neue Stufe gehoben, in der Transparenz, Teilhabe und Zusammenarbeit neue Normalität für unsere Stadt wird.
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Über mich

Dorit Baumeister,
geboren 1963, verheiratet, zwei Kinder

Beruflich tätig als Architektin und Citymanagerin in Hoyerswerda.

Neben meiner beruflichen Karriere bin ich seit 1994 aktives Mitglied in der Kulturfabrik Hoyerswerda, 24 Jahre davon im Vorstand. In dieser Zeit habe ich gleich mehrere Kulturprojekte initiiert und geleitet, die sich eingehend mit dem Thema Stadtentwicklung in Hoyerswerda beschäftigten.

Beruflicher Werdegang:

1979 - 1982 Lehre Baufacharbeiter und Techn. Hilfszeichner, WBK Cottbus in HY
1982 - 1985 Studium Ingenieurschule für Bauwesen Cottbus, Fachrichtung Hochbau
1985 - 1986 Postgradualstudium Ingenieurschule für Bauwesen Cottbus, Fachrichtung Denkmalschutz
1985 - 1990 Hochbauingenieurin / VEB Baureparaturen Berlin Mitte
1990 - 1992 Hochbauingenieurin / Architekturbüro Seeberger in Regensburg
1992 Eröffnung Gemeinschaftsbüro lienig & baumeister architekten in HY
1997 Anerkennung Architektenstatus, Mitglied der Architektenkammer Sachsen
2004 - 2017 Architektin und Inhaberin / lienig & baumeister architektin
2017 - 2019 Beiratsmitglied Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
seit 2018 freiberufliche Tätigkeit als Innenarchitektin
seit 2018 Citymanagerin HY

Projekte als Kulturaktivisin (Auswahl):

2003 Initiatorin und Projektleitung SUPERUMBAU Gefördert durch Kulturstiftung des Bundes, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Stiftung lebendige Stadt | Ein Kunstprojekt zur Erforschung urbanen Lebens in schrumpfenden Städten | zur symbolischen Dimension des Plattenbaus | zu Möglichkeiten sozialer Orientierung durch experimentelles Handeln | im Angesicht von Stadtumbau Ost in Hoyerswerda
2005 Kuratorin und Ausstellungsdesign „Hier bin ich geborn…“ Projekt der Kulturfabrik HY. Gefördert durch Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda | Ein Kunstprojekt zur Auseinandersetzung mit dem Lebens- und Heimatgefühl, den Perspektiven von Kindern und Jugendlichen in der schrumpfenden Stadt Hoyerswerda.
2007 Kuratorin und Ausstellungsdesign „Die 3. Stadt“ und Leitung Projektbaustein „Zukunftswerkstatt“ Projekt der Kulturfabrik HY: Gefördert durch Fonds Soziokultur, Aktion Mensch, die gesellschafter.de, Kulturraum Oberlausitz Niederschlesien | Interdisziplinäres, generationsübergreifendes Kunstprojekt zu Fragestellungen der jüngeren Vergangenheit, dem Heute und der Zukunft von Hoyerswerda | „Die 3. Stadt“ erhielt den „Sächsischen Preis für Soziokulturelles Engagement“ der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Soziokultur. Die “Zukunftswerkstatt“ erhielt im Rahmen des Wettbewerbes „Heimat erfinden“ des Landesverbandes Soziokultur den Sonderpreis des Staatsministerium Sachsen.
2008 Mitinitiatorin und Entwurf der „orange box“ Bürgerzentrum Stadtumbau Hoyerswerda, Kuratorin und Ausstellungsdesign der Eröffnungsausstellung in Zusammenarbeit mit Kirsten Böhme im Auftrag der Stadt Hoyerswerda | Informations-, Ausstellungs-, Dokumentations- und Kommunikationszentrum
2010 Kuratorin und Ausstellungsdesign „Verwunschene Orte“ Projekt der Kulturfabrik HY: Gefördert durch Fonds Neue Länder der Kulturstiftung des Bundes, Aktion Mensch, Kulturraum Oberlausitz Niederschlesien, Stadt Hoyerswerda, JUST, Stiftung Demokratische Jugend | Dokumentation des 2009 stattgefundenen Jahresprojektes der Kulturfabrik: temporäre Wiederbelebung von funktionslosen und unterbewerteten Orten im Stadtraum von Hoyerswerda mit Kunst und Kultur
2012 „AUSZEIT –Nachdenken über H.“, Projektleitung „Labor für Wohnen, Lebensformen und Architektur“ Projekt der Kulturfabrik HY: Gefördert durch Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Fonds Soziokultur, LebensRäume e.G. Hoyerswerda, Stadt Hoyerswerda, Landkreis Bautzen, Kulturraum Oberlausitz Niederschlesien Eine Stadt rückt symbolisch für 3 Wochen in einem Würfelhaus im Abrissgebiet WK X zusammen. In 7 Laboren erfolgt das gemeinsame Nachdenken über lokale Entwicklungen, alternative Lebensentwürfe, Perspektiven, Visionen…Das Projekt wurde ausgezeichnet im Rahmen des Wettbewerbes „Neue Nachbarschaft“ der Stiftung Urbane Räume Bonn.
2018 Projektleitung „Brückenschlag Hoyerswerda“ in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt, Traditionsverein Glückauf Schwarze Pumpe und Gewerbering Stadtzukunft | Gefördert von Lausitzer Seenland Stiftung, Ostsächsische Sparkasse Dresden, LebensRäume e.G., Stadt Hoyerswerda | Ansätze zur Integration Hoyerwerda Alt- und Neustadt aus städtebaulicher, kultureller und sozialer Sicht | Durchführung Sommerschule mit Studenten*innen & Bürgern + Ausstellung
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Wahlbündnis

Als parteilose Kandidatin werde ich unterstützt vom Ortsverband DIE LINKE, vom Ortsverband BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN sowie von der Wählervereinigung AKTIVES HOYERSWERDA. Ich freue mich sehr über dieses übergreifende, gemeinsame Engagement für unsere Stadt.

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Kontakt

Schreiben Sie mir eine E-Mail an: aufbruch@doritbaumeister-kandidatur.de

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Werden Sie Unterstützer*in meiner Kampagne:

Als parteilose Kandidatin werden die notwendigen Mittel für den Wahlkampf durch die nominierenden Parteien, Wahlbündnisse und mich selbst aufgebracht. Meine Kampagne freut sich daher über jede/n Unterstützer*innen, die sich finanziell, via Sachspenden oder mit Ihrer persönlichen Zeit beteiligen wollen.

Finanzielle Spenden gehen auf das Spendenkonto des Ortsverbandes BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN. Bitte achten Sie auf vollständige Dateneingabe bei der Überweisung:

Kontoinhaber: BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN
IBAN: DE36 8509 0000 5976 5310 10
Bank: Volksbank Dresden-Bautzen eG
Verwendungszweck: Unterstützung Kandidatur Dorit Baumeister
+ Name und Adresse der/des Spender*in.

Spender*innen erhalten selbstverständlich eine Spendenbescheinigung. Sofern nach dem Abschluss des Wahlkampfes nicht alle Spendengelder ausgegeben sind, werden diese an gemeinnützige Organisationen in der Stadt Hoyerswerda weiter gespendet.

Für Sachspenden oder falls Sie Teil des Kampagnenteams werden wollen, schreiben Sie eine E-Mail an: aufbruch@doritbaumeister-kandidatur.de